Die Entwicklung der Flächentarnuniform der NVA
in den Jahren 1958 - 1970

 

Chronologie

 

Amöbentarn

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Vorwort

Uniformen und Ausrüstungsgegenstände der bewaffneten Organe der DDR führten seit der Wiedervereinigung im Herbst 1990 bei Sammlern von Militaria weitestgehend ein Schattendasein. Wer sich dennoch mit dieser vermeintlich farblosen Materie beschäftigte erntete von den anderen Sammlern "richtiger" Militaria im besten Fall mitleidige Blicke.

Hatte DDR-Militaria doch den Status massenhaft vorhandenen Sondermülls, welcher bestenfalls noch als fragwürdige Rüstungshilfe für Länder der dritten Welt zu gebrauchen wäre.

Diese Einstellung führte zum Einen dazu, dass viele auch sehr seltene Stücke häufig achtlos behandelt und z.T. leider auch unwiederbringlich vernichtet wurden. Zum andern aber blieb das Preisniveau über viele Jahre hinweg sehr niedrig, da einfach keine spürbare Nachfrage vorhanden war.

Das Aufkommen des Internet mit seinen div. Online-Auktionshäusern und Diskussionsforen, aber auch das zunehmende Interesse an DDR-Geschichte im Allgemeinen führte ca. ab der Jahrtausendwende zu einem spürbaren Anstieg des Interesses für dieses bis dahin kaum erforschte Sammelgebiet.

Dabei sind es häufig sehr junge Neueinsteiger, welche dieses Thema zunehmend für sich entdecken. Angesichts explodierender Preise im Bereich der 3.Reich Thematik sicher durchaus verständlich. Auch Leuten mit schmalem Geldbeutel ist es möglich in relativ kurzer Zeit eine repräsentative Sammlung auf die Beine zu stellen. Hierbei dürfte mit Sicherheit auch der Umstand eine Rolle spielen, dass der Bereich der NVA Militaria von Fälschungen und Kopien "noch" weitestgehend verschont geblieben ist, wenn auch sich erste Tendenzen durchaus bereits bemerkbar machen.

Aber auch ältere, erfahrene Sammler von Wehrmachtsmilitaria wenden sich in zunehmenden Maße der DDR-Geschichte zu. Ist schließlich die DDR als direkte Folge des 2.Weltkrieges zu verstehen. Dies wird nicht zuletzt im "Styling" der NVA Uniformen deutlich, welche trotz sozialistischer Staatsdoktrin ihr eigentliches Vorbild schwerlich verleugnen können. Zu guter letzt dürfte auch gerade bei den älteren Sammlern der Umstand von Bedeutung sein, dass der Bereich der DDR-Militaria noch weitgehend unerforscht ist und quasi in weiten Teilen noch echte "Pionierarbeit" geleistet werden kann.

Möge diese Website einen kleinen Einblick speziell in die Vielfalt der NVA Flächentarnbekleidung und -ausrüstung geben und im Einzelfall evtl. dabei helfen Kopien von originalen Flächentarnanzügen zu unterscheiden.

Wir danken an dieser Stelle auch Herrn Erik Glasstetter. Dieser stellte bereitwillig einige seiner z.T. sehr seltenen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung und trug dadurch nicht unerheblich zum Gelingen dieser Arbeit bei.

Zuletzt ein Hinweis in eigener Sache.

Wir als "Macher" dieser Website sind uns dessen bewusst, nicht sämtliche Aspekte dieses vielschichtigen Themas erfassen zu können. Auch vor dem Hintergrund der schwierigen Informationslage ging es uns daher nicht darum neue, zweifelhafte Theorien aufzustellen. Vielmehr sollen anhand der direkten, bildlichen Gegenüberstellung unbestreitbare Tatsachen aufgezeigt werden. Dem Experten wird möglicherweise dennoch der eine oder andere Fehler auffallen. Wir sind gerne bereit belegbare Hinweise entgegenzunehmen und korrigierend einfließen zu lassen. Auch gehen wir nicht davon aus, dass unsere Präsentation abschließend ist. Sollte jemand im Besitz von Stücken sein, welche hier nicht aufgezählt sind, nehmen wir entsprechende Hinweise dankbar entgegen.

Eduard Stamm, Johannes Müller

 

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letzte Änderung: 03.07.2011

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