Flächentarnanzug Ausführung 1958

 

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Jacke
(Sammlung Erik Glasstetter)

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Die abgebildete Felddienstjacke wurde im 1. Quartal 1958 für die NVA hergestellt und stellt somit nach bisherigem Kenntnisstand das frühest bekannte Muster im Flächentarndruck dar. Sie verfügt über eine Kapuze, welche gleichzeitig als Stahlhelmtarnbezug konzipiert war. In der Innenseite der Kapuze befindet sich eine eingenähte Stofftasche in welcher sich der Mücken- bzw. Tarnschleier befindet. Die Tasche wird mit zwei Papierknöpfen geschlossen. Über einen Knöpfriemen zum fixieren der Kapuze im zusammengerollten Zustand verfügt dieses frühe Muster noch nicht. Auch die beiden typischen Stahlhäken zur Befestigung der Kapuze am Helmrand sind bei diesem Stück noch nicht vorhanden. Im Gegensatz zu den Nachfolgermodellen der Jahre 1960-1965 besitzt dieses Exemplar zwei schräg eingesetzte Außentaschen. Die grau lackierten Knöpfe im Frontbereich bestehen aus Metall und sind im Gegensatz zu späteren Stücken noch vernäht. Schulterstücke wurden bei diesem frühen Exemplar noch nicht aufgeschlauft. Entsprechende Halterungen hierfür wurden erst mit Verfügung aus dem Jahr 1964 angeordnet.

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Im Innern sind die beiden Taschensäcke gut zu erkennen. Auf dem linken befindet sich die Stempelung, in diesem Fall noch mit dem Kürzel "DDR". Die beiden doppelten Lüftungsschlitze im Achselbereich sind Innen mit einer Stoffverstärkung eingefasst und noch nicht als rechteckige Öffnungen ausgeführt, wie dies bei späteren Exemplaren üblich war. Die Jacke verfügt bereits über eine Taillen- und Bundverstellung. Letztere wird noch mittels zweier Knöpfe bewerkstelligt. In der Folgezeit geschieht dies meist mittels zweier Metallschnallen bzw. (nur im Jahr 1960) mit zwei kleinen Holzknebeln. Wie auch die Frontknöpfe, sind die Knöpfe an den Ärmelenden nicht mit Splintringen befestigt.

 

Hose

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Im Gegensatz zur oben abgebildeten Jacke machte die zugehörige Hose auch in den Folgejahren keine wesentlichen Veränderungen durch. Wie die Folgemodelle verfügt auch dieses Stück bereits über seitliche Durchgriffe, Fronttaschen mit Patten sowie Verstärkungen am Hosenboden und den Knien. Die typischen D-Ringe für die Hosenträger wurden nachträglich vermutlich irgendwann ab 1960 außen angebracht. Bis dahin erfolgte die Befestigung der Hosenträger mittels 6 innenliegender Knöpfe. Den einzigen Unterschied zur späteren Fertigung stellen die angenähten Kunststoffknöpfe der Taschenpatten dar. Auch die Stoffbänder der Beinenden wurden schon bald durch haltbarere Kordeln ersetzt. Auch diese Hose trägt noch das Kürzel "DDR" und wurde lt. Stempel im 2.Quartal 1958 gefertigt.

 

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