Flächentarnanzug Ausführung 1961

 

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Jacke

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Die abgebildete Jacke wurde im 3.Quartal 1961 für das Ministerium des Innern hergestellt. Die vergangenen 47 Jahre sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Insb. an den exponierten Stellen ist der Tarndruck bereits stark verblasst. Im Innern der aufwändig konzipierten, verdeckten Knopfleiste lässt sich jedoch die ursprüngliche Farbfrische noch gut erahnen. Die Jacke besitzt ebenfalls die charakteristischen Oberarmtaschen, sowie vorne und hinten je vier Schlaufen für Tarnmaterial. Über den Oberarmtaschen befinden sich je zwei unterschiedlich geformte Schlaufen. Der Helmbezug in Form einer überdimensionierten Kapuze ist bei diesem Exemplar trotz der Gebrauchsspuren noch vollständig erhalten. Wurde dieser nicht benötigt konnte er mittels eines Knöpfriegels eingerollt werden.

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Die Innenansicht offenbart weitere Ausstattungsdetails. Neben der Pistolentasche (Typ I) mit dem MdI-Stempel sowie Hersteller und Größe sind auch die typischen rechteckigen Lüftungsöffnungen zu erkennen. Im Gegensatz zu den später üblichen Rundlöchern sind diese Ventilationsöffnungen (wie auch der Schnitt der Jacke) sehr großzügig dimensioniert. Dies liegt wohl auch daran, dass dieses Modell eher den Charakter einer Überjacke hatte. Das bedeutet, dass auch in der warmen Jahreszeit die eigentliche grauen Dienstuniform darunter zu tragen war. Eine ausreichende Ventilation war somit genauso wichtig wie ein möglichst weiter Sitz. Die Jacke besitzt sowohl eine Taillen- als auch eine Bundverstellung. Letztere kann mittels zweier Metallschnallen vorgenommen werden. Im Bund selbst befindet sich ein Gummiband. Die Plasteknöpfe der Oberarmtaschen werden mit Splintringen befestigt und greifen in eine verdeckte Knopfleiste ein.

Hose

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Im Gegensatz zur oben beschriebenen Feldjacke befindet sich diese Hose in einem kammerfrischen Zustand. Der Tarndruck ist vollständig erhalten. Der Stoff ist gegen Nässe imprägniert und wirkt im neuwertigen Zustand fest und steif. In ihrem ungetragenen Zustand vermittelt diese Hose einen guten Eindruck von der Strapazierfähigkeit dieser relativ frühen Tarnbekleidung. Auch dies ändert sich nur wenige Jahre später grundlegend. Die Hose besitzt zwei Fronttaschen welche mittels Patten sowie dreier Knöpfe verschlossen werden sowie zwei eingelassene Beintaschen. Die Patten der Fronttaschen besitzen im Gegensatz zu den Beintaschen, keine verdeckte Knopfleiste. Die Knöpfe des Hosenlatzes bestehen aus dunkelgrünem Kunststoff. Die Ösen für die Hosenträger befinden sich an der Außenseite. Deutlich sind die Stoffverstärkungen an den Knien, im Gesäßbereich sowie an den Beinöffnungen zu erkennen. Diese werden mittels einer Kordel geschnürt. Auch dieses Exemplar wurde als Überhose konzipiert und besitzt daher (hier leider nicht sichtbare) Seitendurchgriffe in der Hosennaht um einen Durchgriff zu der darunter befindlichen Diensthose zu ermöglichen. Auf dem linken Taschensack befindet sich der Stempel "C" im Rechteck sowie das Jahr der Fertigung (in diesem Fall 1.Quartal 1961). Das vollständig erhalten gebliebene Kammerettikett kann bei dieser frühen Tarnbekleidung als Seltenheit bezeichnet werden und trägt den Namenszug der VEB Burger Bekleidungswerke. Interessanterweise befinden sich auf dem Zettel keine Angaben zum genauen Herstellungszeitpunkt der Hose. Dafür sind die einzelnen Depotinventuren penibel verzeichnet.

 

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