Repros und Kopien

 

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Bekleidung aller Art welche mit Tarnmustern versehen ist, übt auf viele Menschen eine unerklärliche Anziehungskraft aus. Selbst die rein zivile Modeindustrie hat die ehemals militärischen Tarndrucke für Ihre Zwecke längst entdeckt und bietet umfangreiche Bekleidung sowie Accesoires für Männer wie Frauen gleichermaßen an. So ist es kein Wunder, dass auch das optisch recht ansprechende Flächtarnmuster mittlerweile auf unzählige Produkte aufgedruckt wurde. Div.T-Shirts, Bomberjacken und andere, häufig wenig militärischen Bekleidungsstücke werden insb. in einschlägigen Internet Auktionshäusern heute in großer Zahl angeboten.

Doch neben diesen reinen "Modeartikeln" gibt es bereits auch eine große Menge von Nachbildungen, welche durchaus dazu geeignet sind mindestens unerfahrene Neueinsteiger hinters Licht zu führen. Noch befindet sich das Preisniveau auch für originale Stücke relativ weit unten und ist die Herstellung hochwertiger Kopien relativ aufwändig und teuer als dass großer Profit zu erwarten wäre. Es bedarf jedoch keiner hellseherischer Fähigkeiten um zu ahnen, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern dürfte.

Im Anschluss werden Nachahmungen vorgestellt, welche zumindest auf militärischen Vorbildern basieren bzw. teilweise sogar sehr genaue Nachbildungen originaler Flächentarnanzüge darstellen. Auf eine Abbildung von Phantasieprodukten wird hingegen bewußt verzichtet.

Jacken

Ergänzung erfolgt in Kürze.

 

 

 

Hosen

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Bei der vorliegenden Hose handelt es sich um eine Nachbildung im sog. BDU-Schnitt der US-Streitkräfte (BDU= Battle Dress Uniform). Typisch sind die großen, beutelförmig aufgesetzten Taschen sowie die beiden verstellbaren Schnallriemen im Hüftbereich. Auch die Knöpfe sowie die beiden großen Gesäßtaschen unterscheiden die Hose doch sehr deutlich von zeitgenössischen Stücken aus der NVA-Zeit. Allenfalls die großen Beintaschen könnten bei sehr unerfahrenen Sammlern zu Verwechslungen mit Hosen der Jahre 64/65 führen. Das abgebildete Exemplar wird von der Firma Miltec vertrieben. Einem weltweit agierendem Unternehmen, welches sich auf z.T. exakte Nachbildungen originaler Militärbekleidung aller Epochen spezialisiert hat.

 

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Im Gegensatz zum vorbeschriebenen Stück handelt es sich bei diesem Exemplar um eine nahezu exakte Kopie der Felddiensthose wie sie in den Jahren von 1960 - 1965 gefertigt wurde. Im Gegensatz zum Original fällt dieses Stück jedoch durch den blassen Farbton auf. Die typische Schokoladenfarbe fehlt nahezu völlig. Weitere Unterschiede lassen sich in der Vernähung der Applikationen erkennen. Besonders auffällig ist die Anbringung des hineren D-Ringes für den Hosenträger. Die Kopisten gaben sich sichtlich Mühe diesen genau in der Mitte auf der Gesäßnaht anzubringen. Bei sämtlichen bekannten Originalen ist dieser jedoch um ca. 2 cm seitlich versetzt vernäht (Bild 4). Auch die Schlaufen des Taschenverschlusses unterscheiden sich doch geringfügig voneinander. Die Repro-Hose verfügt über eingenähte weiße Stoffettiketten anstelle einer Bestempelung. Während beim Original häufig der Tarndruck auch innen durchschimmert ist die Repro innen einheitlich grau gefärbt. Entsprechend aufbereitet und ohne direkten Vergleich ist diese Repro durchaus geeignet um unerfahrene Sammler auf`s Glatteis zu führen.

 

Diverses

SchiffchenSchiffchenSchiffchenSchiffchen

Das abgebildete Schiffchen wurde neulich aus dem WWW an Land gezogen. Im Schnitt eines Luftwaffenschiffchens der Wehrmacht gehalten hat es allein rein äußerlich wenig Ähnlichkeit mit dem Schnitt wie er bei der NVA von Anfang an üblich war. Grundlegendes Fachwissen bewies der Faker allerdings mit dem Stempel. Das Kürzel "DDR" ist bekanntlich typisch für frühe Bekleidungsstücke der Periode bis ca. 1958. Danach wurde üblicherweise das Kürzel "NVA" verwendet. Die Kokarde ist eine billige, lackierte Kopie. Originale waren bekanntlich emailiert. Die Aufschrift auf der Rückseite lautet "C.C.SPORONG & CO. - STOCKHOLM". Eine echte Verwechslungsgefahr mit Originalen besteht eher nicht, da es weder bei der NVA noch bei einer andern Organisation zeitgenössisch Schiffchen aus Flächentarnstoff gab. Fazit: Märchenstunde für völlig unbedarfte Zeitgenossen.

 

 

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